Wer Telefonie auswertet, beginnt meist mit der Zahl der Anrufe. Sie ist leicht zu zählen und sagt wenig: Zwanzig Anrufe bei einem Kunden sind etwas anderes als zwanzig Anrufe bei zwanzig Kunden. Die Zahl allein unterscheidet das nicht.
Haus iT Caller ID bietet dafür zwei Stufen. Die Auswertungen beantworten, was am Telefon geschehen ist. Das Vertriebsmonitoring beantwortet, was das für die Kunden bedeutet.
- AuswertungenWie viel wurde telefoniert?
- VertriebsmonitoringMit welchen Kunden – und wer fehlt?
- Am Telefon handelnRückruf, Anrufliste, Vermerk im CRM
Was die Auswertungen beantworten
Die Auswertungen sind die Stufe für den Überblick. Sie zeigen, ob das Unternehmen erreichbar ist und wie viel liegen geblieben ist – ohne Listen und ohne Zahlen zu einzelnen Personen.
- Anrufe: gesamt, eingehend, ausgehend und verpasst – im Vergleich zum Zeitraum davor und zum Vorjahr
- Erreichbarkeit: als Quote, je Standort und je Tag
- Gesprächszeit: gesamt und je Gespräch
- Offene Rückrufe: als Zahl
Was erst das Vertriebsmonitoring zeigt
Die Einzelheiten: Anrufliste, Warteschlangen, Mitarbeiter
Alle Ansichten mit Namen stehen im Vertriebsmonitoring (Stand 15.09.2026): die Anrufliste mit Filtern, die Warteschlangen mit Abbrechern, Wartezeit und Wiederanrufern, die Auswertung je Mitarbeiter und Abteilung – und wie sich der Tag füllt, nach Uhrzeit und im Tagesverlauf je Mitarbeiter.
Kunden statt Anrufe
Das Vertriebsmonitoring zählt, mit wie vielen verschiedenen Kunden gesprochen wurde und wie viele angerufen, aber nicht erreicht wurden – je Mitarbeiter und je Abteilung. Ein voller Tag am Telefon lässt sich dann von einem Tag unterscheiden, an dem viele Kunden erreicht wurden.
Was fehlt, fällt in keiner Anrufstatistik auf
Ein Kunde, den seit acht Wochen niemand angerufen hat, erzeugt keine einzige Zeile. Er fehlt einfach. Das Vertriebsmonitoring führt diese Kunden als Liste – mit dem Tag des letzten Gesprächs und einer Frist, die Sie selbst einstellen.
Wie schnell verpasste Anrufe zurückgerufen werden
Ein verpasster Anruf wird erst zum Problem, wenn niemand zurückruft. Das Vertriebsmonitoring fasst verpasste Anrufe zu Vorfällen zusammen, zeigt die typische Zeit bis zum Rückruf und führt die nie zurückgerufenen als Liste, die man abarbeiten kann. Anrufe, die weniger als eine Stunde zurückliegen, gelten als noch frisch und werden nicht gewertet.
Die Zahlen als Tabelle
Jede Tabelle des Vertriebsmonitorings lässt sich als CSV-Datei ausgeben, ebenso die Anrufliste – mit denselben Filtern wie auf dem Bildschirm. Wer die Zahlen in eigenen Berichten weiterverarbeitet, braucht diesen Schritt; in den Auswertungen ist er nicht enthalten.
Der Vergleich
| Auswertungen | Vertriebsmonitoring | |
|---|---|---|
| Anrufe, Erreichbarkeit, Gesprächszeit, Anrufe je Tag und Standort | ja | ja |
| Offene Rückrufe | als Zahl | einzeln, am längsten wartende zuerst |
| Wie sich der Tag füllt | – | nach Uhrzeit und im Tagesverlauf je Mitarbeiter |
| Anrufliste mit Filtern | – | ja |
| Warteschlangen | – | Annahmequote, Abbrecher, Wartezeit und Wiederanrufe |
| Zahlen je Person | – | je Benutzer und Mitarbeiter, dazu erreichte und angefasste Kunden |
| Lange nicht angerufene Kunden | – | Liste mit einstellbarer Frist |
| Reaktionszeit auf verpasste Anrufe | – | Zeit bis zum Rückruf, Liste „nie zurückgerufen“ |
| Gesprächszeit je Kunde | – | ja |
| Export als Tabelle | – | ja |
| Preis je Unternehmen und Monat, zzgl. USt. (Stand 13.09.2026) | 49 € | 190 €, 50 Leitungen enthalten |
Was es kostet – und was es je Leitung ist
Das Vertriebsmonitoring kostet 190 Euro je Unternehmen und Monat, die Auswertungen 49 Euro, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer (Stand 13.09.2026). Der Aufpreis von 141 Euro trägt alles, was Namen hat: Kunden, Mitarbeiter, einzelne Anrufe. Enthalten sind 50 ausgewertete Leitungen; das sind 3,80 Euro je Leitung – aber nur bei voller Belegung. Ein Unternehmen mit 20 Leitungen zahlt denselben Grundpreis.
Warum Unternehmen sich dafür entscheiden
Weil ein Problem einen Namen und eine Zahl bekommt. „Nie zurückgerufen: 23“ ist keine Stimmung, sondern eine Liste, die man abarbeiten kann. (Die 23 ist ein Beispiel für die Form, kein Messwert.)
Und weil das Vertriebsmonitoring zeigt, ob andere Maßnahmen wirken: ob die Zeit bis zum Rückruf sinkt, seit das Team mit Callcenter und Powerdialer arbeitet, und ob die Liste der lange nicht angerufenen Kunden kürzer wird.
Was das Vertriebsmonitoring nicht tut
- Es vergibt keine Noten für Personen. Die Beurteilung bleibt beim Menschen.
- Es hört keine Gespräche mit und speichert keine Gesprächsinhalte.
- Es zeigt keine wartenden Anrufer in Echtzeit an.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen den Auswertungen und dem Vertriebsmonitoring?
Die Auswertungen zählen Anrufe: wie viele, wie viele verpasst und wie erreichbar das Unternehmen ist – als einfache Statistik, ohne Listen und ohne Zahlen zu einzelnen Personen. Das Vertriebsmonitoring nennt Namen: die Anrufliste, die Warteschlangen, die Mitarbeiter, wie sich der Tag füllt – und es ordnet die Anrufe den Kunden zu: mit wem gesprochen wurde, wen seit Wochen niemand erreicht hat und wie schnell verpasste Anrufe zurückgerufen werden. Die Auswertungen sind im Vertriebsmonitoring enthalten.
Was kostet das Vertriebsmonitoring?
190 Euro je Unternehmen und Monat zuzüglich Umsatzsteuer, mit 50 ausgewerteten Leitungen; je weiterem angefangenen Block von 25 Leitungen kommen 50 Euro hinzu (Stand 13.09.2026). Die Auswertungen allein kosten 49 Euro.
Brauche ich dafür die Webex-Kachel?
Nein. Das Vertriebsmonitoring braucht keine Kachel und keinen Webex-Client, sondern nur die Anrufdaten, die das Portal aus Webex Calling ohnehin abgleicht.
Ist der Export als Tabelle in den Auswertungen enthalten?
Nein. Der Export gehört zum Vertriebsmonitoring: die Anrufliste und jede Tabelle des Vertriebskontrollings als CSV-Datei, mit denselben Filtern wie auf dem Bildschirm.
Darf ich Zahlen zu einzelnen Mitarbeitern auswerten?
Auswertungen über einzelne Beschäftigte sind nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig. Klären Sie die Einführung mit Ihrem Betriebsrat. Das Portal vergibt keine Noten und trifft keine Entscheidungen über Personen.